Man sollte schon früh anfangen den Menschen auf wichtige Themen aufmerksam zu machen. Wie zum Beispiel das Thema Sicherheit. Mit dem Abhörtruck können Kinder die schützende Rolle des Vater Staats übernehmen und das Volk von Terroristen, Neonazis, politisch aktiven Mitbürgern und anderen Kriminellen schützen. Früh lernt man das der Datenschutz nichts weiter als ein Deckmantel für gefährliche Kriminellen ist und dass der komische Typ da, der einen Halbmond um den Hals trägt, ein Terrorist ist.
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Schon mal die Zeilen in der Überweisung gesehen, die sich Verwendungszweck nennen? Ist es gesetzlich vorgeschrieben, da etwas einzutragen? Kann man da auch Unsinn eintragen? Was passiert wenn man dort "Waffen/Drogen/Kinderpornografie \ Die Familie dankt dir einträgt" ?
Ich denk mal die Bank wird die Behörden alarmieren und nach dem es festgestellt worden ist, dass es nur ein Witz war, wird man dann wegen Irreführung verklagt? Wo bleibt das Bankgeheimnis?
Was passiert wenn man mit einem Freund das gesamte "Mein Kampf" Text einzeln nach und nach per Überweisung hin und her schickt? Wird man dann wegen volksverhetzender Äusserungen verklagt? Wie sieht es aus wenn ich die "Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace" rumschicke? Muss ich vielleicht Gebühren für Verursachung unnötiger Arbeit bezahlen?
Ich denk mal die Bank wird die Behörden alarmieren und nach dem es festgestellt worden ist, dass es nur ein Witz war, wird man dann wegen Irreführung verklagt? Wo bleibt das Bankgeheimnis?
Was passiert wenn man mit einem Freund das gesamte "Mein Kampf" Text einzeln nach und nach per Überweisung hin und her schickt? Wird man dann wegen volksverhetzender Äusserungen verklagt? Wie sieht es aus wenn ich die "Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace" rumschicke? Muss ich vielleicht Gebühren für Verursachung unnötiger Arbeit bezahlen?
Das 21-te Jahrhundert ist das Informationszeitalter, jeder ist online, jeder konsumiert und produziert Content, dabei werden öfters, unüberlegt, Details zur eigenen Person veröffentlicht. Vor ca 10 Jahren war es noch nicht so dramatisch, da das Internet schwer durchsuchbar war und es auch wenig Gründe gab personenspezifische Informationen preiszugeben. Heute sieht alles anders aus, denn Web 2.0 ist da. Man hat fotos beim flicker, man lädt Videos bei youtube hoch, man ist in verschiedensten Foren angemeldet, hat eine Linkliste bei delicious, überall den glechen Nick und irgendwo hat man seinen richtigen Namen veröffentlicht.
Natürlich denkt man sich: "Na, und? Ich mache ja nichts illegales und habe auch nichts zu verbergen." Das Problem ist, dass das Internet nichts vergisst und sehr einfach durchsuchbar ist. Auch wenn man nirgendwo vollständigen Informationen über sich preisgibt, sondern überall ein bisschen, lassen sich mit Hilfe von Suchmaschinen, sehr detailreiche und genaue Profile erstellen, die soziale Kontakte, finanzielle Informationen, Angaben über seine Gesundheit und Interessen beinhalten können. Die Konsequenzen, die daraus entstehen sind gravierend und reichen vom einfachen Stalking, über Erpressung, bis Jobverlust.
Ein schönes Beispiel findet sich in der Wikipedia:
Ein junger Mann bewirbt sich um eine Anstellung bei einem international tätigen Unternehmen. Dieses Unternehmen arbeitet mit einer illegal tätigen Auskunftei zusammen. Durch gezieltes Phishing, Pharming und Spoofing werden alle webbasierten Accountdaten der Zielperson verdichtet und ausgewertet. Dabei stellt sich heraus, dass die Zielperson bei einem Kontaktportal ein schwules Profil unterhält, aufgrund psychischer Probleme mehrere Anfragen an webbasierte Onlineberatungen gerichtet hat und es zu regelmäßigen Kontoüberziehungen kommt. Bei einem Internet-Auktionshaus tritt die Zielperson durch regelmäßiges Aufkaufen von Münzen und Second-Hand-Jeans in Erscheinung. Die verdichteten Profildaten reichen der zuständigen Personalabteilung aus, um die eingereichte Bewerbung negativ zu bescheiden.
Jeder Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens. Er sollte die Chance haben neu anzufangen, was aber im Internet nicht möglich ist, weil das Netz nichts vergisst. Wenn man einmal aus Jux sich in kiffer.de Forum registriert hat, bleibt man sein Leben lang ein Kiffer.
Im 21-stem Jahrhundert bildet sich nicht die Meinung über die Person, durch persönliche Einschätzung und Erfahrung, sondern die Meinung wird gebildet durch das Web.
Natürlich denkt man sich: "Na, und? Ich mache ja nichts illegales und habe auch nichts zu verbergen." Das Problem ist, dass das Internet nichts vergisst und sehr einfach durchsuchbar ist. Auch wenn man nirgendwo vollständigen Informationen über sich preisgibt, sondern überall ein bisschen, lassen sich mit Hilfe von Suchmaschinen, sehr detailreiche und genaue Profile erstellen, die soziale Kontakte, finanzielle Informationen, Angaben über seine Gesundheit und Interessen beinhalten können. Die Konsequenzen, die daraus entstehen sind gravierend und reichen vom einfachen Stalking, über Erpressung, bis Jobverlust.
Ein schönes Beispiel findet sich in der Wikipedia:
Ein junger Mann bewirbt sich um eine Anstellung bei einem international tätigen Unternehmen. Dieses Unternehmen arbeitet mit einer illegal tätigen Auskunftei zusammen. Durch gezieltes Phishing, Pharming und Spoofing werden alle webbasierten Accountdaten der Zielperson verdichtet und ausgewertet. Dabei stellt sich heraus, dass die Zielperson bei einem Kontaktportal ein schwules Profil unterhält, aufgrund psychischer Probleme mehrere Anfragen an webbasierte Onlineberatungen gerichtet hat und es zu regelmäßigen Kontoüberziehungen kommt. Bei einem Internet-Auktionshaus tritt die Zielperson durch regelmäßiges Aufkaufen von Münzen und Second-Hand-Jeans in Erscheinung. Die verdichteten Profildaten reichen der zuständigen Personalabteilung aus, um die eingereichte Bewerbung negativ zu bescheiden.
Jeder Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens. Er sollte die Chance haben neu anzufangen, was aber im Internet nicht möglich ist, weil das Netz nichts vergisst. Wenn man einmal aus Jux sich in kiffer.de Forum registriert hat, bleibt man sein Leben lang ein Kiffer.
Im 21-stem Jahrhundert bildet sich nicht die Meinung über die Person, durch persönliche Einschätzung und Erfahrung, sondern die Meinung wird gebildet durch das Web.




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